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Zahlen, die Investitionsentscheidungen präziser machen

Seit 2019 arbeiten wir mit mittelständischen Unternehmen, die ihre Kapitalprojekte nicht dem Zufall überlassen wollen. Unsere statistischen Modelle basieren auf realen Marktdaten aus über 300 deutschen Investitionsprojekten.

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Finanzanalyse und statistische Auswertung von Investitionsdaten

Menschen, die Statistik greifbar machen

Drei unterschiedliche Perspektiven auf Kapitalbudgetierung – vereint durch den Anspruch, komplexe Daten in verständliche Entscheidungsgrundlagen zu verwandeln.

Björn Lindqvist, Quantitativer Analyst

Björn Lindqvist

Quantitativer Analyst

Björn kam 2021 aus Stockholm zu uns. Er bringt einen ungewöhnlichen Blickwinkel mit – seine Doktorarbeit beschäftigte sich mit stochastischen Prozessen in der Energiewirtschaft. Bei Investitionsprojekten im Bereich erneuerbare Energien findet man seine Handschrift besonders deutlich.

Kilian Thanner, Risikostratege

Kilian Thanner

Risikostratege

Kilian verbrachte acht Jahre bei einer Münchner Ratingagentur, bevor er 2023 zu xanaloreva wechselte. Seine Spezialität liegt darin, Worst-Case-Szenarien so zu modellieren, dass sie weder Panik auslösen noch die Realität beschönigen. Das Gleichgewicht zu finden ist seine Kunst.

Tamara Vukašinović, Datenarchitektin

Tamara Vukašinović

Datenarchitektin

Tamara baute unsere gesamte Dateninfrastruktur von Grund auf neu. Ohne ihre Arbeit im Hintergrund wären die meisten unserer Echtzeitanalysen schlicht unmöglich. Sie hat einen besonderen Blick für Datenqualität und merkt sofort, wenn Zahlen nicht stimmen können.

Wie wir mit Unsicherheit umgehen

Jedes Investitionsprojekt trägt Risiken in sich. Die Frage ist nicht ob, sondern welche – und wie sie sich auf die Gesamtrechnung auswirken. Wir nutzen Monte-Carlo-Simulationen, weil sie uns zeigen, was passieren könnte, wenn mehrere Variable gleichzeitig schwanken.

Das klingt kompliziert, ist aber im Kern simpel: Statt eine einzelne Prognose zu erstellen, lassen wir tausende mögliche Szenarien durchlaufen. Am Ende sehen Sie nicht nur einen Wert, sondern eine Bandbreite mit Wahrscheinlichkeiten.

  • Sensitivitätsanalysen für kritische Inputvariablen
  • Korrelationsmodelle zwischen verschiedenen Risikofaktoren
  • Szenarioplanung mit realistischen Marktannahmen
  • Backtesting anhand historischer Projektdaten aus Deutschland
  • Visualisierung von Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Warum wir auf Bayessche Statistik setzen

Klassische Methoden gehen davon aus, dass wir bei null anfangen. Das stimmt aber selten. In den meisten Fällen haben Sie bereits Erfahrungswerte – sei es aus früheren Projekten oder Branchenkennzahlen.

Bayessche Modelle lassen uns genau dieses Vorwissen integrieren und mit neuen Daten aktualisieren. Das Ergebnis sind Prognosen, die mit der Zeit präziser werden, statt bei jedem Projekt von vorn zu beginnen.

Das macht besonders bei langfristigen Kapitalprojekten einen Unterschied, weil sich Ihre Datenbasis kontinuierlich verbessert.

So läuft eine statistische Projektbegleitung ab

1

Datenaufnahme und Plausibilitätsprüfung

Wir schauen uns an, welche Zahlen bereits vorliegen und wie verlässlich sie sind. Oft gibt es Lücken oder Inkonsistenzen, die wir klären müssen, bevor wir mit der Modellierung beginnen. Dieser Schritt dauert meist zwei bis drei Wochen und spart später viel Zeit.

2

Modellaufbau und Parametrisierung

Hier bauen wir das statistische Gerüst. Welche Variablen beeinflussen das Projekt wirklich? Welche Abhängigkeiten existieren zwischen ihnen? Wir definieren Verteilungen und Schwankungsbereiche – immer in Abstimmung mit Ihrem Team, das die Praxis kennt.

3

Simulation und Sensitivitätsanalyse

Jetzt lassen wir die Modelle laufen. Tausende Durchläufe zeigen, wo das Projekt robust ist und wo kritische Stellschrauben liegen. Manche Faktoren haben kaum Einfluss auf das Ergebnis, andere verändern alles. Diese Erkenntnisse sind Gold wert für die Entscheidungsfindung.

4

Interpretation und Handlungsempfehlung

Die Zahlen allein helfen niemandem weiter. Wir übersetzen die statistischen Ergebnisse in konkrete Optionen: Welche Risiken können Sie aktiv steuern? Wo lohnt sich zusätzliche Absicherung? Welche Annahmen sollten regelmäßig überprüft werden? Das Gespräch darüber ist oft der wertvollste Teil der Zusammenarbeit.

Bereit für datenbasierte Klarheit?

Unser nächster freier Termin für Erstgespräche liegt im September 2025. Wenn Sie bis dahin ein konkretes Projekt planen, können wir in Ruhe die Grundlagen besprechen.