Investitionsentscheidungen treffen, die wirklich zählen
Sie stehen vor einer größeren Anschaffung und fragen sich, ob sich das rechnet? Oder planen eine Expansion und brauchen belastbare Zahlen für die Bank? Genau hier wird Kapitalbudgetierung zur Grundlage. Keine trockene Theorie – sondern das Handwerkszeug, mit dem Sie Ihre finanziellen Ressourcen dort einsetzen, wo sie den größten Nutzen bringen.
Zum Lernprogramm
Die typischen Stolpersteine – und wie Sie sie umgehen
In der Praxis scheitern viele Investitionsprojekte nicht an fehlenden Mitteln, sondern an mangelhafter Vorbereitung. Diese vier Situationen kennen wir aus zahlreichen Beratungsgesprächen.
Unklare Rentabilitätsberechnung
Sie haben mehrere Investitionsmöglichkeiten auf dem Tisch, aber keine verlässliche Methode, um deren Rendite zu vergleichen. Die Zahlen vom Lieferanten klingen gut – aber stimmen die Annahmen überhaupt?
Fehlende Liquiditätsplanung
Eine Investition mag sich langfristig rechnen – aber können Sie die Anfangsinvestition und laufenden Kosten überhaupt stemmen, ohne in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten?
Risiken nicht quantifiziert
Was passiert, wenn die Nachfrage schwächer wird als erwartet? Oder wenn sich Rohstoffpreise verändern? Oft fehlen Szenarien für den Fall, dass es anders läuft als geplant.
Förderungen ungenutzt
Viele Unternehmen verschenken Geld, weil sie nicht wissen, welche Förderprogramme für ihre Investition infrage kommen oder wie man sie in die Kalkulation einbezieht.

Unser Ansatz: Von der Idee zur fundierten Entscheidung
Investitionsziele definieren
Bevor Sie rechnen, müssen Sie wissen, was Sie erreichen wollen. Geht es um Kostensenkung, Kapazitätserweiterung oder Qualitätsverbesserung? Je klarer das Ziel, desto besser die Entscheidungsgrundlage.
Datengrundlage schaffen
Welche Anschaffungskosten fallen an? Mit welchen Betriebskosten müssen Sie rechnen? Welche Erlöse oder Einsparungen erwarten Sie realistisch? Hier trennt sich fundierte Planung von Wunschdenken.
Berechnungsmethoden anwenden
Jetzt kommen die klassischen Verfahren ins Spiel: Kapitalwertmethode, interner Zinsfuß, Amortisationsrechnung. Sie lernen nicht nur die Formeln, sondern auch, wann welche Methode die aussagekräftigsten Ergebnisse liefert.
Szenarien durchspielen
Was, wenn die Zinsen steigen? Was, wenn sich die Nachfrage anders entwickelt? Durch verschiedene Szenarien bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie robust Ihre Investition ist.
Entscheidungsvorlage erstellen
Am Ende steht eine Präsentation oder ein Bericht, der Geschäftsführung, Beirat oder Bank überzeugt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie komplexe Finanzinformationen verständlich aufbereiten.
Ihre Investition in bessere Finanzentscheidungen
Wir bieten Ihnen verschiedene Lernformate – vom Selbststudium bis zur intensiven Begleitung. Wählen Sie das Paket, das zu Ihrem Tempo und Ihren Anforderungen passt. Alle Programme starten ab September 2025.
Grundlagen
12 Wochen Selbststudium
- Alle Video-Module und Arbeitsblätter
- Excel-Vorlagen für Standardberechnungen
- Zugang zum Forum
- Teilnahmezertifikat
Praxis
16 Wochen mit Betreuung
- Alle Inhalte aus Grundlagen
- 4 Live-Workshops à 2 Stunden
- Fallstudien aus verschiedenen Branchen
- Individuelle Rückmeldung zu Ihren Rechnungen
- Persönlicher Ansprechpartner
Intensiv
20 Wochen mit Projektbegleitung
- Alle Inhalte aus Praxis
- Begleitung eines realen Projekts
- 8 Einzelcoachings à 60 Minuten
- Erweiterte Analysetools
- Lebenslanger Zugriff auf Updates

Bastian Rehberg
Programmleiter Kapitalbudgetierung
Seit 2014 begleite ich mittelständische Unternehmen bei Investitionsentscheidungen. Was ich dabei gelernt habe: Die besten Tools helfen nichts, wenn die Annahmen nicht stimmen.
Was Sie wirklich brauchen, um bessere Investitionsentscheidungen zu treffen
Realismus statt Optimismus
Der häufigste Fehler in der Investitionsrechnung? Zu optimistische Annahmen. Natürlich will jeder ans Beste glauben – aber wenn Sie Ihre Umsatzerwartungen um 20 Prozent nach oben schrauben, nur damit die Rechnung aufgeht, haben Sie ein Problem.
Der Faktor Zeit wird unterschätzt
Viele vergessen, dass eine Investition nicht nur Geld kostet, sondern auch bindet. Kapital, das in Maschine A steckt, steht für Projekt B nicht mehr zur Verfügung. Und wenn sich die Amortisation um zwei Jahre verzögert, kann das Ihre gesamte Finanzplanung durcheinanderbringen.
Deshalb arbeiten wir mit mehreren Zeithorizonten: Was passiert nach drei Jahren? Nach fünf? Nach zehn? Oft ergibt sich ein ganz anderes Bild als bei der reinen Anfangsbetrachtung.
Kommunikation entscheidet
Sie können die brillanteste Investitionsrechnung haben – wenn Sie sie nicht verständlich präsentieren können, wird sie niemand genehmigen. Ich habe erlebt, wie hervorragende Projekte gescheitert sind, weil die Verantwortlichen nicht erklären konnten, warum die Investition sinnvoll ist.