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Investitionsentscheidungen treffen, die wirklich zählen

Sie stehen vor einer größeren Anschaffung und fragen sich, ob sich das rechnet? Oder planen eine Expansion und brauchen belastbare Zahlen für die Bank? Genau hier wird Kapitalbudgetierung zur Grundlage. Keine trockene Theorie – sondern das Handwerkszeug, mit dem Sie Ihre finanziellen Ressourcen dort einsetzen, wo sie den größten Nutzen bringen.

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Professionelle Finanzanalyse und Investitionsplanung

Die typischen Stolpersteine – und wie Sie sie umgehen

In der Praxis scheitern viele Investitionsprojekte nicht an fehlenden Mitteln, sondern an mangelhafter Vorbereitung. Diese vier Situationen kennen wir aus zahlreichen Beratungsgesprächen.

1

Unklare Rentabilitätsberechnung

Sie haben mehrere Investitionsmöglichkeiten auf dem Tisch, aber keine verlässliche Methode, um deren Rendite zu vergleichen. Die Zahlen vom Lieferanten klingen gut – aber stimmen die Annahmen überhaupt?

Lösung: Mit Kapitalwertmethode und internem Zinsfuß schaffen Sie eine objektive Vergleichsbasis. Sie lernen, welche Methode für welche Situation passt und wie Sie realistische Szenarien durchrechnen.
2

Fehlende Liquiditätsplanung

Eine Investition mag sich langfristig rechnen – aber können Sie die Anfangsinvestition und laufenden Kosten überhaupt stemmen, ohne in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten?

Lösung: Wir zeigen Ihnen, wie Sie Liquiditätspläne erstellen, die Zahlungsströme über mehrere Jahre abbilden. Damit erkennen Sie frühzeitig kritische Phasen und können gegensteuern.
3

Risiken nicht quantifiziert

Was passiert, wenn die Nachfrage schwächer wird als erwartet? Oder wenn sich Rohstoffpreise verändern? Oft fehlen Szenarien für den Fall, dass es anders läuft als geplant.

Lösung: Mit Sensitivitätsanalysen und Best-/Worst-Case-Rechnungen machen Sie Risiken sichtbar und messbar. So wissen Sie, wo Ihre Schmerzgrenzen liegen und können Puffer einplanen.
4

Förderungen ungenutzt

Viele Unternehmen verschenken Geld, weil sie nicht wissen, welche Förderprogramme für ihre Investition infrage kommen oder wie man sie in die Kalkulation einbezieht.

Lösung: Sie erfahren, wie Sie staatliche Zuschüsse und Förderkredite systematisch recherchieren und deren Auswirkungen auf Ihre Rentabilitätsberechnung korrekt einbeziehen.
Systematischer Ansatz bei Investitionsentscheidungen

Unser Ansatz: Von der Idee zur fundierten Entscheidung

1

Investitionsziele definieren

Bevor Sie rechnen, müssen Sie wissen, was Sie erreichen wollen. Geht es um Kostensenkung, Kapazitätserweiterung oder Qualitätsverbesserung? Je klarer das Ziel, desto besser die Entscheidungsgrundlage.

2

Datengrundlage schaffen

Welche Anschaffungskosten fallen an? Mit welchen Betriebskosten müssen Sie rechnen? Welche Erlöse oder Einsparungen erwarten Sie realistisch? Hier trennt sich fundierte Planung von Wunschdenken.

3

Berechnungsmethoden anwenden

Jetzt kommen die klassischen Verfahren ins Spiel: Kapitalwertmethode, interner Zinsfuß, Amortisationsrechnung. Sie lernen nicht nur die Formeln, sondern auch, wann welche Methode die aussagekräftigsten Ergebnisse liefert.

4

Szenarien durchspielen

Was, wenn die Zinsen steigen? Was, wenn sich die Nachfrage anders entwickelt? Durch verschiedene Szenarien bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie robust Ihre Investition ist.

5

Entscheidungsvorlage erstellen

Am Ende steht eine Präsentation oder ein Bericht, der Geschäftsführung, Beirat oder Bank überzeugt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie komplexe Finanzinformationen verständlich aufbereiten.

Ihre Investition in bessere Finanzentscheidungen

Wir bieten Ihnen verschiedene Lernformate – vom Selbststudium bis zur intensiven Begleitung. Wählen Sie das Paket, das zu Ihrem Tempo und Ihren Anforderungen passt. Alle Programme starten ab September 2025.

Grundlagen

890 €

12 Wochen Selbststudium

  • Alle Video-Module und Arbeitsblätter
  • Excel-Vorlagen für Standardberechnungen
  • Zugang zum Forum
  • Teilnahmezertifikat
Mehr erfahren

Intensiv

3.490 €

20 Wochen mit Projektbegleitung

  • Alle Inhalte aus Praxis
  • Begleitung eines realen Projekts
  • 8 Einzelcoachings à 60 Minuten
  • Erweiterte Analysetools
  • Lebenslanger Zugriff auf Updates
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Finanzexperte Bastian Rehberg

Bastian Rehberg

Programmleiter Kapitalbudgetierung

Seit 2014 begleite ich mittelständische Unternehmen bei Investitionsentscheidungen. Was ich dabei gelernt habe: Die besten Tools helfen nichts, wenn die Annahmen nicht stimmen.

Was Sie wirklich brauchen, um bessere Investitionsentscheidungen zu treffen

Realismus statt Optimismus

Der häufigste Fehler in der Investitionsrechnung? Zu optimistische Annahmen. Natürlich will jeder ans Beste glauben – aber wenn Sie Ihre Umsatzerwartungen um 20 Prozent nach oben schrauben, nur damit die Rechnung aufgeht, haben Sie ein Problem.

Ein Kunde plante eine neue Produktionslinie mit prognostizierten Einsparungen von 180.000 Euro jährlich. Nach unserer gemeinsamen Analyse korrigierten wir das auf 125.000 Euro – was die Investition trotzdem rentabel machte, aber mit realistischen Erwartungen.

Der Faktor Zeit wird unterschätzt

Viele vergessen, dass eine Investition nicht nur Geld kostet, sondern auch bindet. Kapital, das in Maschine A steckt, steht für Projekt B nicht mehr zur Verfügung. Und wenn sich die Amortisation um zwei Jahre verzögert, kann das Ihre gesamte Finanzplanung durcheinanderbringen.

Deshalb arbeiten wir mit mehreren Zeithorizonten: Was passiert nach drei Jahren? Nach fünf? Nach zehn? Oft ergibt sich ein ganz anderes Bild als bei der reinen Anfangsbetrachtung.

Kommunikation entscheidet

Sie können die brillanteste Investitionsrechnung haben – wenn Sie sie nicht verständlich präsentieren können, wird sie niemand genehmigen. Ich habe erlebt, wie hervorragende Projekte gescheitert sind, weil die Verantwortlichen nicht erklären konnten, warum die Investition sinnvoll ist.

Eine mittelständische Bäckerei wollte in energieeffiziente Öfen investieren. Die technischen Daten waren überzeugend, aber der Geschäftsführung fehlte die Übersetzung in Euro und Cent. Nachdem wir gemeinsam eine Präsentation mit klaren Vorher-Nachher-Zahlen erstellt hatten, kam die Zusage innerhalb einer Woche.